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Kapazität der einzelnen Kettentypen  
     
 

Die folgenden Tabellen zeigen die Anwendungsbereiche der horizontalen SERAPID Ketten bei ungeführtem Einsatz. Dabei ist zu beachten, ob die Kette mit den Schultern nach unten oder Schultern nach oben läuft. Die Schultern stellen die starre Verbindung zwischen den Kettengliedern her. Liegen sie unten, so ist die Kette in sich stabiler und unter Eigengewicht steif. Wird sie außerdem durch einen festen Untergrund gestützt, ist ein axiales Knicken ausgeschlossen. Die Kapazität ist daher über längere Hubwege größer als die einer Kette, die mit den Schultern nach oben läuft.

Bei der Anwendung mit Schultern oben wird die Kette unterhalb der Arbeitsebene gespeichert. Mit Schultern unten wird sie dagegen oberhalb gespeichert.

Bis zu einem Hub von 1 m kann die maximale Kraft beaufschlagt werden, und zwar in beiden Orientierungen, mit den Schultern nach oben oder unten. Es gelten dabei die folgenden Randbedingungen:

  • Geschwindigkeit: < 150 mm/s
  • Auslastung: < 10 Zyklen/Tag
  • keine Schockbelastung
  • Temperatur: < 200 °C
  • periodische Schmierung

Geführte Ketten können die maximale Kraft praktisch über jede Distanz übertragen. Die C-Typen, mit Führungskrallen, sind nicht aufgeführt. Ihre maximale Kapazität entspricht der des gleichen ungeführten Typs – nur ist die Hublänge nicht begrenzt. Ungeführte Ketten sollten nur bis zu 3 m mit Schultern oben, und bis zu 5 m mit Schultern unten eingesetzt werden.

Wenn Ihre Anwendung außerhalb der Spezifikationen liegt, fragen Sie SERAPID nach Ihrer Sonderlösung.

So finden Sie Ihren Schubketten-Typ
Die maximale Kapazität jeder Kette ist in der linken Spalte beider Tabellen angegeben. Kann die Kette geführt werden, gilt der Maximalwert ungeachtet des Hubwegs. Ansonsten prüfen Sie, ob die Kette mit Schultern oben oder unten eingesetzt werden muss. In der entsprechenden Tabelle finden Sie die Hublänge auf der horizontalen Achse. Der geeignete Kettentyp liegt im Schnittpunkt von Hubweg- und Kraftvorgaben.  
         

 

 

 

 
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